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Lukaschenko empfing britische Unternehmer - Zukunft der Beziehungen Minsks mit London und EU optimistisch bewertet
03/10/2008 - 19:45 / RIA-NOWOSTIPerspektiven der Beziehungen zwischen Weißrussland und der Europäischen Union hängen davon ab, wie selbständig die EU-Politik von den USA sein wird. Das erklärte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko am Montag bei einem Treffen mit britischen Geschäftsleuten.
Zugleich betonte er, dass „die EU eine richtige Vorstellung von dem hat, was um Weißrussland vor sich geht“. Richtig sei auch die „Einschätzung der Rolle Weißrusslands in den Beziehungen mit der EU“.
Lukaschenko verwies auf die große Bedeutung, die Weißrussland als ein Transitland darstellt. „Weißrussland ist ein überaus wichtiges Kettenglied für die Wirtschaft und die Politik der EU“, sagte er. „20 bis 25 Prozent von Erdgas, mehr als 100 Millionen Tonnen Erdöl bzw. 40 Prozent des gesamten Erdöls, das Russland an die Europäische Union verkauft, wird in die EU über Weißrussland geliefert“, stellte er fest. „Damit wird Weißrussland zu einem der wichtigsten Partner Europas gemacht.“
Dabei verwies Lukaschenko darauf, dass Weißrussland Europa nie im Stich gelassen habe. „Wir möchten, dass auch Europa eine ähnliche Einstellung zu uns hat“, sagte er.
Auf die Beziehungen mit Großbritannien eingehend, stellte der weißrussische Präsident fest, dass der Umfang der britischen Investitionen in die weißrussische Wirtschaft im vergangenen Jahr 800 Millionen Dollar betragen hat. „Dies ist eine riesige Summe, in diesem Umfang kooperieren wird mit keinem anderen Land.“
Der Warenumsatz zwischen beiden Ländern belief sich 2007 auf rund zwei Milliarden Dollar. „Unser Export in Ihr Land ist beträchtlich“, so Lukaschenko. „Dies zeugt davon, dass Weißrussland gute Aussichten auf ihrem anspruchsvollen Markt hat.“
Bei der politischen Zusammenarbeit sei die Wirtschaft entscheidend, sagte er. „Den stabilen Fortschritten in der Wirtschaft muss auch ein politischer Dialog folgen.“
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