Weißrussland: Oppositioneller plant Klage gegen Präsident Lukaschenko
02/26/2008 - 21:46 / RIA-NOWOSTIDer weißrussische Oppositionelle Alexander Kosulin setzt nach seinem dreitägigen Hafturlaub für die Beisetzung seiner Ehefrau den Hungerstreik im Gefängnis fort.
"Ich werde nie um Begnadigung bitten. Ich werde in der Kolonie den Hungerstreik fortsetzen und nicht nur meine, sondern auch die Freilassung von Andrej Kim von der (oppositionellen) ‚Jungen Front' fordern", sagte Kosulin RIA Novosti.
Der Oppositionelle war am vergangenen Sonntag in den Hungerstreik mit der Forderung getreten, ihn für die Beisetzung seiner am Samstag verstorbenen Frau Irina aus der Haft zu entlassen.
Wie Kosulin RIA Novosti mitteilte, will er während seines Freigangs eine Gerichtsklage gegen Staatspräsident Alexander Lukaschenko wegen moralischer Leiden seiner Frau einreichen.
Die Beisetzung findet am Mittwoch statt.
Kosulin war im März 2006 wegen mehrerer Protestaktionen nach dem Präsidentenwahlkampf festgenommen worden. Er wurde wegen Rowdytum und der Anstiftung von Massenunruhen zu 5,5 Jahren Freiheitsentzug in einer Strafkolonie verurteilt.
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